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One Earth Orchestra

Musik unserer Zeit in sozialen und ökologischen Zusammenhängen 

„Das One Earth Orchestra haben wir eingeladen, weil sein musikalisches Verständnis vom Gedanken vielstimmigen kulturellen Lebens und dessen Reichtum getragen ist und gerade so auch als Einspruch gegen alles stumpf und letztlich zerstörerisch Monolithische gehört werden kann." 
Prof. Dr. Hans-Peter Niebuhr, Vorsitzender der Initiative 9. November

Das One Earth Orchestra tritt mit ausgewählten Programmen von Musik unserer Zeit, die in verschiedenen Kulturen wurzelt, in einen fruchtbaren Dialog mit anderen Musikschaffenden, mit anderen musikalischen Kulturen, Ausdrucksformen und Standpunkten. Das Orchester verfolgt nicht die Absicht, Musik aus aller Welt oder für alle Welt zu spielen, oder Werke aufzuführen, die aller Welt gefallen. Es verfolgt die Absicht, eine Stimme in der Musik dieser Welt zu sein und mit anderen Stimmen zu kommunizieren und zu kooperieren. 

Der Name des 2012 gegründeten Ensembles bezieht sich weniger auf Konzepte von Weltmusik als auf die Tatsache, dass Musik nur ein winziger Teil eines riesigen, in unendlichen Facetten schwingenden und klingenden Organismus ist, den wir Erde nennen. Alles Leben ist und erzeugt Schwingung. Nur einen Teil dieser Schwingungen, die auch im Hörbereich des menschlichen Ohres liegen, nennen wir Musik. Musik kann bedeutsam und groß sein, wenn sie über Sprach- und Völkergrenzen hinweg in uns Geistes- und Gefühlswelten tief berührt. Doch aus einer größten Perspektive betrachtet, relativiert sich die Musik der Menschen zu einer unter unzähligen Stimmen im Gesamtklang der Lebensvielfalt. 
Der Name One Earth Orchestra ist eine Widmung an alles uns umgebende Leben, dessen Teil wir sind. 

Ein wesentliches Anliegen ist die Stärkung der kulturellen Vielfalt, wie z. B. den Fortbestand musikalischer Experimente und Innovationen jenseits des Mainstream oder das Weiterklingen der fast verstummten Musiken indigener Kulturen. Die kulturelle Vielfalt ist der größte Schatz, den die Evolution der Menschheit in den letzten 40.000 Jahren hervorgebracht hat. Sie ist ein Spiegel der biologischen Lebensvielfalt, des größten Schatzes, den die Evolution auf der Erde hervorgebracht hat.

Die Aufführungsorte des One Earth Orchestra sind neben Konzerthallen oder Festivals für aktuelle Musik, Gedenkstätten, Internationale Konferenzen, öffentliche Plätze und Landschaften, die mit bestimmten Themen oder Fragestellungen verbunden sein können. So konzertierte das Ensemble u. a. auf der Biodiversitätskonferenz der Vereinten Nationen (COP 11) in Hyderabad, Indien mit einem Programm, das den engen Zusammenhang von biologischer und kultureller Lebensvielfalt thematisierte. Es suchte den musikalischen Dialog mit indigenen Kulturen in Indien, Chile, Peru, Ekuador und Costa Rica, um deren traditionelle Musik zu würdigen und in die nächste Generation zu tragen. Als Orte der künstlerischen und menschlichen Begegnung zahlreicher in Deutschland lebender Kulturen, rief das OEO Festivals für interkulturelle Musik ins Leben. Oder es entwickelte für die jüdische Gedenkstätte „Bunker Friedberger Anlage“ in Frankfurt zusammen mit Schauspielern ein Programm, in dem Musiken und Zeitzeugentexte zu einer eindringlichen Collage verwoben wurden.


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Exposé One Earth Orchestra